Donnerstag, 29. Dezember 2011

Pater familias (X) - Oder: wie mache ich Zwillinge

Heute steht auf Spiegel Online ein Artikel über die in Deutschland größer werdende Anzahl von Zwillingsschwangerschaften. Die Quintessenz der Berichterstattung: Fettleibige, große, alte Frauen haben die größten Chancen, auf natürlichem Wege Zwillinge zu bekommen. Gut, natürlich auch gibt es Ausnahmen. Meine Frau zum Beispiel hat Zwillinge bekommen und ist weder besonders groß, noch besonders alt.
Zwillingsproduktion:
Please, do try this at home.

Den wichtigsten Punkt lässt der Artikel jedoch aus. Wie genau werden Zwillinge denn nun gezeugt. Da ich Zwillingsvater bin, halte ich mich für kompetent genug, darüber Auskunft zu geben:

Vorraussetzung ist zunächst, dass sich der Mann seine Frau vor dem Geschlechtsverkehr doppelt trinkt. Beim Samenerguss des Mannes muss die Frau dann mit jeweils einem Ei in der Hand zweimal in die Luft springen. Irgendwo habe ich gelesen, dass es auch förderlich sein soll, wenn beide Verkehrsteilnehmer die gleichen Socken anhaben, aber ich halte das für Unfug.

Zwillinge kann ich wirklich jedem empfehlen. Sie wiegen weniger als der Einling, bringen aber doppelt soviel Kindergeld.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Pater familias (IX)

Die Verkäuferin hat mir die Anti-Aging-Creme ungefragt als Geschenk eingepackt. Werde morgen fragen, ob sie mich heiraten will.  

Dienstag, 6. Dezember 2011

Sadomaso-Liebhaber beklagen, dass am Nikolaustag Rute nicht mehr zum Einsatz kommt

Der Bundesverband Sadomasochismus, "Rute 66 e.V.", hat heute den Niedergang der Nikolaustradition in Deutschland beklagt. 
Der Nikolaus: unrasiert und
unentschlossen.
"Könntet Ihr vielleicht, unter
Umständen, wenn's passt,
mal versuchen, nächstes

Jahr ein stückweit
brav zu sein?"
"Früher noch hat Knecht Ruprecht unartige Kinder am 6. Dezember hart aber herzlich bestraft. Heutzutage schaut allenfalls ein liberaler Nikolausi mit Gewichtsproblemen und lauwarmen Worten vorbei", so der Sadomaso-Vorsitzende Tobias Hiebe.

Tobias Hiebe gibt die Schuld den 68ern: "Gewalt mit Augenmaß hat seitdem keinen guten Ruf mehr." Exzesse am Nikolaustag wären doch so einfach zu verhindern. Mit den Kindern müsse vorher nur ein Stichwort vereinbart werden (etwa "okay, ich räume in Zukunft auf" oder "ja, ich war schuld"). Und sobald ein Kind das Stichwort nennt, lässt Knecht Ruprecht von ihm ab.