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Dienstag, 19. November 2024

Pater familias (XV)

Die Angst in den Augen meiner pubertierenden Kinder als ich verkündet habe, dass ich jetzt Influencer-Star werde.

Mittwoch, 1. April 2020

Pater familias (XIII)

Härtere Corona-Maßnahmen jetzt auch hier zu Hause:

Hab die Kinder auf Kurzarbeiter-Taschengeld gesetzt.

Donnerstag, 28. November 2019

Pater familias (XXII)

Generation 2007: "Im Englischunterricht mussten wir schon wieder Mr. Bean schauen. Ich hasse Mr. Bean. Der ist null lustig."

Generation 1972: "Ich finde Mr. Bean eigentlich sehr witzig. Und Opa auch."

Generation 2007: "Papa, selbst Du bist noch witziger als Mr. Bean."

Jetzt grüble ich, ob das als Kompliment gedacht ist.

Freitag, 14. Juni 2019

Pater familias (XXI)

Wichtige Nachricht an die social-media-affine Generation, die jetzt darüber nachdenkt, ob man in diese Welt überhaupt noch Kinder setzen darf (wegen Klima und so):

Viele Kinder sind auch immer viele Follower!

Freitag, 4. Dezember 2015

Pater familias (XX)

Habe die Kinder jetzt vor die Wahl gestellt: Bude aufräumen oder umziehen.
Die Kinder votierten einstimmig für umziehen.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Pater familias (XIX)

Szenen einer Ehe:
Meine Frau hat ihren Eheman evaluieren lassen.
Das Ergebnis: Seine Kernkompetenz liegt im Mülleimerrausbringen.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Pater familias (XVIII)

Der Familiengesetzgeber musste heute früh mal Flagge zeigen:

Ab sofort gilt:


1. Das morgendliche Deckewegziehen steht unter Strafe. Strafrahmen: Taschengeldstrafe oder bis zu drei Jahre Fernsehfreiheitsentzug. 

2. I
n einem minder schweren Fall (alleiniges Wegziehen der mütterliche Decke) kann die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Pater familias (XVII)

Ein auf Deeskalation bedachtes Konfliktmanagement ist das A und O jeder guten Kindererziehung:

"Hört auf zu streiten! Ihr wechselt Euch jetzt ab beim Spielen mit dem iPad. Und wenn das nicht klappt, dann bekommt jeder ein Gerät!"

Samstag, 28. Januar 2012

Pater familias (XVI) - Neues aus dem Dschungel

Wo ich hinschaue krabbeln Kleinstlebewesen um mich rum. Der Schlafplatz ist ständig verdreckt. Meine Mitbewohner brabbeln permanent unverständliches Zeug. Die Campleitung kocht ständig Reis mit irgendwas. Das Leben ist nicht einfach im Berliner Familiendschungel. Die ein oder andere Ekelprüfung hatte ich während der letzten sechs Jahre auch zu bestehen:

1. Beim Bad mit meiner noch nicht einjährigen Tochter hielt ich tapfer aus, während diese mir etwas kleines Braunes ins Badewasser setzte.

2. Später, nachdem noch zwei weitere Kinder ins Camp einzogen waren, musste ich während einer Schatzsuche mit allen drei Südberliner Teppichratten das zwei Quadratmeter große Männerklo eines Berliner Bahnhofs aufsuchen. Gemeistert, ohne bleibende Geschlechtskrankheiten!

3. Besorgt um meine kränkelnde Große nahm ich diese jüngst auf den Arm. Sie dankte es mir und kotze mir den Arm hinunter.

Ich denke, ich war insgesamt ziemlich tapfer. Nun wartet eine Till-Schweiger-Komödie auf mich. Bitte ruft nicht mehr für mich an.

"Ich bin ein Vatar, holt mich hier raus."

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Pater familias (X) - Oder: wie mache ich Zwillinge

Heute steht auf Spiegel Online ein Artikel über die in Deutschland größer werdende Anzahl von Zwillingsschwangerschaften. Die Quintessenz der Berichterstattung: Fettleibige, große, alte Frauen haben die größten Chancen, auf natürlichem Wege Zwillinge zu bekommen. Gut, natürlich auch gibt es Ausnahmen. Meine Frau zum Beispiel hat Zwillinge bekommen und ist weder besonders groß, noch besonders alt.
Zwillingsproduktion:
Please, do try this at home.

Den wichtigsten Punkt lässt der Artikel jedoch aus. Wie genau werden Zwillinge denn nun gezeugt. Da ich Zwillingsvater bin, halte ich mich für kompetent genug, darüber Auskunft zu geben:

Vorraussetzung ist zunächst, dass sich der Mann seine Frau vor dem Geschlechtsverkehr doppelt trinkt. Beim Samenerguss des Mannes muss die Frau dann mit jeweils einem Ei in der Hand zweimal in die Luft springen. Irgendwo habe ich gelesen, dass es auch förderlich sein soll, wenn beide Verkehrsteilnehmer die gleichen Socken anhaben, aber ich halte das für Unfug.

Zwillinge kann ich wirklich jedem empfehlen. Sie wiegen weniger als der Einling, bringen aber doppelt soviel Kindergeld.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Pater familias (IX)

Die Verkäuferin hat mir die Anti-Aging-Creme ungefragt als Geschenk eingepackt. Werde morgen fragen, ob sie mich heiraten will.  

Dienstag, 27. September 2011

Pater familias (XIII)

"Die Ehe ist ein Geben und Nehmen", hatte der Pfarrer bei der Trauung gesagt. Wie wahr: was meine Frau -  nachdem drei Kinder abgestillt sind - weniger an Brust hat, habe ich jetzt mehr.

Sonntag, 7. August 2011

Pater familias (XII)

"Eine feste Hüpfburg ist unser Gott"
- von wegen!

Heute erster gemeinsamer Kirchgang mit Kleingemüse. 9 Uhr 30, ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention. Berliner Clubgänger können das kaum rechtzeitig schaffen.
Und mit Kika (9 Uhr 45, "Kleiner roter Traktor") ist die Gottesdienstzeit auch nicht wirklich abgestimmt.

Als wir dann in die Kirche kommen in allen Gesichtern: Schock. Keine Hüpfburg (für die Kinder) und kein WLAN (für mich). Eine hässliche Diskriminierung von Menschen mit Handy ohne Datentarif. Und die Sendung kannte ich auch schon, Matthäus 8, 23-27. Hätte es wissen können, es ist Sommerzeit, da laufen hauptsächlich Wiederholungen.
Foto: Markus Bautsch, Wikipedia, gemeinfrei

Montag, 25. Juli 2011

Pater familias (XI)

Meine Top 3 der Lügen, mit denen Frauen ihre Männer zu (mehr) Kindern überreden:

1. "Nach zwei Jahren sind wir ja aus dem Gröbsten raus."

2. "Guck mal, wenn wir jetzt noch ein Geschwisterchen machen, dann können unsere Kinder später schön miteinander spielen."

3. "Du bist bestimmt ein guter Vater."

Donnerstag, 14. Juli 2011

Pater familias (X)

Wer bereitet Väter eigentlich auf das Zusammenleben mit Töchtern vor? Bücher jedenfalls nicht. Nirgends steht, wie mann einer Fünfjährigen Zöpfe flicht und wie ich meine Tochter ins Gebüsch halte, ohne nass zu werden. 
Vatertochterorientierte Ratgeberliteratur? Fehlanzeige. Klar, es gibt Papiermüll wie "Alles, was ein Mann wissen muss". Sogar ein "Vater-Kapitel" befindet sich darin - Kinder gehören also irgendwie zum Mannsein dazu? Genau genommen heißt der Abschnitt aber "Vater-Sohn". Na, danke auch. Ich muss aber gar nicht wissen, wie ich einen Papierflieger falte, sondern wie ich in Würde wenigstens drei Hula-Hoop-Schwünge hinbekomme.

Montag, 6. Juni 2011

Mittwoch, 18. Mai 2011

Pater familias (VIII)

Das sind so Fragen dieser Tage: Darf ich mich freuen, wenn meine Kinder im Morgengrau die Küche stürmen und eine unbewaffnete Ameise töten?

Dienstag, 5. April 2011

Pater familias (VII)

Ich würde ja gern sagen, meine Kinder sind "unbekannt verzogen". Kann ich aber nicht. Ich weiß, wers war.

Dienstag, 15. Februar 2011

Dienstag, 25. Januar 2011

Pater familias (V)

Okay, ich geb es zu: Ich mochte David Beckham. Ich habe auch schon einmal einen Celine-Dion-Song mitgesummt. Und ich habe 1981 alle Zeitungsschnipsel über die Heirat von Prinz Charles und Lady Di gesammelt und abgeheftet. Aber ist das jetzt die Strafe dafür: die Zimmer meiner 3- bzw. 5-jährigen Töchter versinken in einem Meer von Rosa und oder Pink. Möge die Spielzeugindustrie und Prinzessin Lillifee in der Hölle Kitty schmoren.

Heute gehört es schon für fünfjähriges Kleingemüse zum guten Stil, nicht ohne rosa Lippgloss aus dem Haus zu gehen. An Weihnachten fasziniert auch nicht mehr das "Klingelingeling" vom Christkind, sondern der "Papa, schau mal"-Glitzer am Tannebaum.

Von Konrad Adenauer zu Angela Merkel, von Barbie zu Prinzessin Lillifee, ist das der Fortschritt der Geschichte, den Hegel meinte? Die Herkunft des Pinkwahnsinns aufzuklären, überlasse ich arbeitslosen Soziologen und Alice Schwarzer. Ich für meinen Teil kaufe alles, was die Rosa Nostra herstellt, allein schon um meine Ruhe zu haben. Derweil tröste ich mich damit, dass die rosa Phase von Pablo Picasso auch irgendwann einmal vorbei war.