Das Ausland behauptet ja gern, der Deutsche sei analfixiert. Ganz falsch liegt es da nicht:
"Arschloch"
"Leck mich am Arsch"
"Arschgesicht"
"Arschkriecher"
"Scheiße"
"Scheißkerl"
Und ja, urdeutsch auch:
"Mefisto"
Dienstag, 9. Februar 2010
Sonntag, 7. Februar 2010
Besuchen Sie Wiesbaden
Kennen Sie die Landeshauptstadt Hessens? Frankfurt? Nein: Wiesbaden. Ist aber nicht schlimm, das wissen der Deutschlandfunk, die Deutsche Umwelthilfe und der FOCUS auch nicht besser.
Doch so viel Ignoranz hat Wiesbaden eigentlich nicht verdient. In seiner Freizeit ist der Wiesbadener etwa äußerst kreativ und schreibt fleißig Leserbriefe fürs regionale Blättchen. Die Stadt hat ein beachtliches Nachtleben, an ihren Tankstellen. Wo sie nur können, zeigen sich die Bewohner der Stadt gastfreundlich, etwa wenn der regionale Fußballclub (3. Liga) dem Gegner die Punkte mit nach Hause gibt. Und das beste: Die Stadt ist mittlerweile nahezu sozialdemokratenfrei.
Nun hat die Wiesbadener Touristen-Information mal alle Gründe (12) aufgeschrieben, der Stadt im Jahr 2010 einen Besuch abzustatten ("12 Fabulous Reasons to visit Wiesbaden"). Für den 24. bis 27. September 2010 nehmen Sie, liebe ausländischen Freunde, sich bitte nichts vor, denn laut Broschüre findet dann - in einem ganz besonders schönen Teil Wiesbadens - die "Erbenheimer Kerb" statt. Hier offenbart sich Wiesbadens Charme: "Im Festzelt am Bürgerhaus gibt es ein buntes Programm, ein Rummelplatz bringt Spaß für Groß klein." Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: "Fleischworscht" und "Bier fürn Dorscht". "Heimatabend" und "Verlosung des Kerbehammels" sind ein must-see. Wem der ganze Trubel zu viel wird, der kommt in einer lauschigen Ecke am Rande des Militärflughafens Wiesbaden-Erbenheim zur Ruhe. Wiesbaden wunderbar.
Doch so viel Ignoranz hat Wiesbaden eigentlich nicht verdient. In seiner Freizeit ist der Wiesbadener etwa äußerst kreativ und schreibt fleißig Leserbriefe fürs regionale Blättchen. Die Stadt hat ein beachtliches Nachtleben, an ihren Tankstellen. Wo sie nur können, zeigen sich die Bewohner der Stadt gastfreundlich, etwa wenn der regionale Fußballclub (3. Liga) dem Gegner die Punkte mit nach Hause gibt. Und das beste: Die Stadt ist mittlerweile nahezu sozialdemokratenfrei.
Nun hat die Wiesbadener Touristen-Information mal alle Gründe (12) aufgeschrieben, der Stadt im Jahr 2010 einen Besuch abzustatten ("12 Fabulous Reasons to visit Wiesbaden"). Für den 24. bis 27. September 2010 nehmen Sie, liebe ausländischen Freunde, sich bitte nichts vor, denn laut Broschüre findet dann - in einem ganz besonders schönen Teil Wiesbadens - die "Erbenheimer Kerb" statt. Hier offenbart sich Wiesbadens Charme: "Im Festzelt am Bürgerhaus gibt es ein buntes Programm, ein Rummelplatz bringt Spaß für Groß klein." Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: "Fleischworscht" und "Bier fürn Dorscht". "Heimatabend" und "Verlosung des Kerbehammels" sind ein must-see. Wem der ganze Trubel zu viel wird, der kommt in einer lauschigen Ecke am Rande des Militärflughafens Wiesbaden-Erbenheim zur Ruhe. Wiesbaden wunderbar.
Samstag, 6. Februar 2010
Anwalt von der Rolle
Vor dem Arbeitsgericht Köln ist der Chef einer Rechtsanwaltskanzlei gescheitert, der einem angestellten Anwalt den Lohn wegen allzu häufiger Klogänge kürzen wollte. Der Arbeitgeber hatte den Mitarbeiter überwachen lassen und festgestellt, dass dieser pro Arbeitstag etwa eine halbe Stunde auf dem Klo saß. Gegen die Lohnkürzung klagte der Betroffene, mit Erfolg. Es sei vollkommen in Ordnung, wenn sich ein Anwalt für eine kanzleiinterne Sitzung an einen stillen Ort zurückziehe, so die Richter in ihrem Urteil. Ein Arbeitnehmer verletze keineswegs seine Arbeitspflicht, wenn er den ganzen Klopapierkram nicht am Schreibtisch erledige (Aktenzeichen, 00 WC 682,40 Euro). Der unterlegene Arbeitgeber hat bereits Rechtsmittel angekündigt und droht notfalls mit einem Stuhlgang nach Karlsruhe.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Dienstag, 2. Februar 2010
Wenn Laien mitreden wollen
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will den Begriff "Hartz IV" abschaffen. Die Bezeichnung sei so negativ besetzt. Die Initiative der Ministerin ist zu begrüßen. Auch Wortgrausamkeiten wie "Darmstadt" und "Kevin" müssen dringend durch wohlklingendere Namen ersetzt werden. Und "Judenverfolgung" hatte zuletzt auch keinen guten Klang mehr.
Montag, 1. Februar 2010
Wussten Sie schon...
...dass der Lebensmittelpunkt von übergewichtigen Menschen im Kühlschrank liegt?
Sonntag, 31. Januar 2010
Krach in Berlin
In Berlin ist Kinderlärm nun ausdrücklich erlaubt. Mit den Stimmen von SPD, Linken und Grünen verabschiedete das Berliner Abgeordnetenhaus ein entsprechendes Gesetz. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bezeichnete das Gesetz als schweren Rückschlag im Kampf gegen den Terror. Schäuble hatte die Bekämpfung der Terrorgruppe Al-Kinda unter der neuen schwarz-gelben Regierung zur Chefsache erklärt. Die Mitglieder von Al-Kinda sind bekannt für ihre grausamen Foltermethoden. Um Eltern gefügig zu machen, werden sie rund um die Uhr infernalischem Lärm ausgesetzt. Dabei wird auch Musik als Waffe eingesetzt. In seinen Lagern soll das Terrornetzwerk Erwachsene stundenlang mit Liedern von Rolf Zuckowski, Detlev Jöcker und Nena quälen. Al-Kinda wendet auch körperliche Gewalt an. Sobald Vater und Mutter eingeschlafen sind, werden sie mit Tritten und Ellenbogeneinsatz vom Schlaf abgehalten. Deutschland ist seit Jahren bemüht, den ständigen Unruheherd in den Griff zu bekommen.
Samstag, 30. Januar 2010
Verhüllungsterror
Donnerstag, 28. Januar 2010
Mittwoch, 27. Januar 2010
Koch greift Arbeitsunwillige an
Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat seine umstrittenen Äußerungen zur Arbeitspflicht für Arbeitslose im Wiesbadener Landtag bekräftigt. "Unser Ziel muss sein, Arbeitsunwillige wieder in Arbeit zu bringen. Wer Geld vom Staat kassiert, muss dafür auch arbeiten", sagte Koch. Der Deutsche Beamtenbund (DBB) hält die Kritik an der deutschen Beamtenschaft für vollkommen überzogen. "Es gibt nun mal nicht genug Arbeit für jeden Staatsdiener. Dafür darf der einzelne Beamte nicht mit der Kürzung seines Soldes bestraft werden", sagte DBB-Chef Peter Heesen im Deutschlandfunk. Viele seien unverschuldet auf die falsche Laufbahn geraten: "Vor Lidl und Aldi hat man sie alkoholisiert aufgegriffen und mit der Aussicht auf eine warme Stube zum Eintritt in den Staatsdienst überredet." Der Beamtenbund will nun mit einer Imagekampagne den Ruf der Beamten verbessern: "Arbeitsscheu, aber dem Staate treu", soll der neue Werbeslogan heißen.
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