Freitag, 3. August 2012
Altersfragen
Wilder Sex auf der Motorhaube eines Sitzrasenmähers. Ist das eigentlich eine Altherren- oder eine Jünglingsfantasie?
Mittwoch, 25. Juli 2012
Dienstag, 19. Juni 2012
So stellen BILD-Leser sicher, dass sie am Samstag die Jubiläumsausgabe auch wirklich bekommen
Am kommenden Sonntag ist es soweit. Die Bildzeitung feiert ihren 60. Geburtstag. Anlässlich des Jubiläums sollen alle Haushalte in Deutschland kostenlos eine Ausgabe der BILD erhalten. Die Jubiläumsausgabe wird am Samstag, den 23. Juni 2012 ausgeliefert.
Sie wird von den Briefträgern auch an "Werbeverweigerer" verteilt. Der Aufkleber "Keine Werbung erwünscht" ist keine taugliche Abwehrmaßnahme. Wer die Jubiläums-Bild nicht im Briefkasten haben möchte muss deutlicher werden, und Sticker wie "Bitte keine BILD einwerfen" anbringen.
Diese Aktion ist jedoch nach Ansicht des Ministeriums für Satire und Gedöns (MfS) diskriminierend und außerdem vollkommen ungenügend. Das Ministerium geht den umgekehrten Weg und bittet alle BILD-Leser, den Sticker "Bildungsbürger" (siehe unten) auf ihrem Briefkasten anzubringen. Sollten diese derzeit im Urlaub sein, werden Nachbarn gebeten, den Aufkleber vor Samstag auf den Briefkästen der BILD-Leser zu kleben.
So ist sichergestellt, dass wirklich jedem Liebhaber des Boulevardblatts und Sportinteressierten - und der Sportteil ist in der BILD ja nun wirklich nicht schlecht - die Gratisausgabe zugeht. Und der Kollateral-Gewinn dieses Stickers ist ja nun auch nicht zu verachten: Um wie viel effizienter wird zukünftig die Deppenfrüherkennung sein, wenn Mieter etwa bei der Wohnungssuche schon im Hausflur ablesen könnten, wie viele BILD-Leser sich in der Hausgemeinschaft befinden? Daher, bitte ausschneiden und aufkleben:
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| Wehrt nicht alle Springer-Produkte ab: Zeitschrift Emma, der BILD-Autorin Alice Schwarzer, könnte demnächst in Ihrem Briefkasten landen. |
Sie wird von den Briefträgern auch an "Werbeverweigerer" verteilt. Der Aufkleber "Keine Werbung erwünscht" ist keine taugliche Abwehrmaßnahme. Wer die Jubiläums-Bild nicht im Briefkasten haben möchte muss deutlicher werden, und Sticker wie "Bitte keine BILD einwerfen" anbringen.
Diese Aktion ist jedoch nach Ansicht des Ministeriums für Satire und Gedöns (MfS) diskriminierend und außerdem vollkommen ungenügend. Das Ministerium geht den umgekehrten Weg und bittet alle BILD-Leser, den Sticker "Bildungsbürger" (siehe unten) auf ihrem Briefkasten anzubringen. Sollten diese derzeit im Urlaub sein, werden Nachbarn gebeten, den Aufkleber vor Samstag auf den Briefkästen der BILD-Leser zu kleben.
So ist sichergestellt, dass wirklich jedem Liebhaber des Boulevardblatts und Sportinteressierten - und der Sportteil ist in der BILD ja nun wirklich nicht schlecht - die Gratisausgabe zugeht. Und der Kollateral-Gewinn dieses Stickers ist ja nun auch nicht zu verachten: Um wie viel effizienter wird zukünftig die Deppenfrüherkennung sein, wenn Mieter etwa bei der Wohnungssuche schon im Hausflur ablesen könnten, wie viele BILD-Leser sich in der Hausgemeinschaft befinden? Daher, bitte ausschneiden und aufkleben:
Montag, 11. Juni 2012
Samstag, 9. Juni 2012
Bundespräsident Gauck macht Integrationsangebot an bayrische Finaleverlierer
"Auch der Lahm ist ein Teil von Deutschland."
Montag, 4. Juni 2012
Der neue Armutsbericht für Deutschland ist da
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| Drogeriekette Schlecker ist pleite. Viele Kunden sind orientierungslos. Wo sollen sie jetzt ihr Kaugummi kaufen? |
Anton Schlecker geht es so schlecht, er muss sich sein Haushaltspersonal jetzt wieder selbst aussuchen.
Foto: Frank Vincentz, Wikipedia, CC BY-SA 3.0
Freitag, 1. Juni 2012
Abstimmen: Dreiste Werbelügen 2012
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| Keiner treibt's derber, als diese Werber: Werbelügen 2012. |
Da das so genannte Komasaufen unter Heranwachsenden in letzter Zeit zu vielen alkoholbedingten Verkehrsunfällen geführt hat, bitten die deutschen Verkehrsminister junge Discobesucher und Nachtschwärmer, das Auto nach dem zehnten Clausthaler stehen zu lassen.
Samstag, 12. Mai 2012
Türkei bei Umweltschutz schon weiter als EU
"Liebe Gäste, 2,6 Milliarden Menschen auf unserer Erde fehlt das notwendige Wasser für die Hygiene. Verbrauchen Sie bitte das Wasser sparsam für eine schönere und grünere Umwelt. Um auch einen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht zu leisten, werfen Sie bitte benutztes Toilettenpapier in den Papierkorb." (Hotel, Belek, Türkei)Montag, 30. April 2012
Antifa trifft sich zum "Revolutionären 1.-Mai-Spargelessen" und will bei Kapitalisten "Duftmarke" hinterlassen
Die Berliner Polizei erwartet auch dieses Jahr zum ersten Mai wieder schwere Krawalle. Die Antifa trifft sich morgen um 16 Uhr zum "Revolutionären 1.-Mai- Spargelessen". Nur wenige Stunden später wollen die Autonomen unter dem Motto "Kapitalismus riecht" und "Der Druck steigt, wir müssen aufs Klo - Für die soziale Revolution" gemeinsam demonstrieren.
Die geplante Demonstrationsroute führt vorbei an den Nobelhotels und -restaurants Berlins. Dort, so die Ankündigung der Antifa Berlin, wolle man "antikapitalistische Duftmarken" hinterlassen. "Wo wir können werden wir aber auch Bullen-Wannen vollschiffen", schreibt ein Demonstrant namens "VictorHautgout" auf Twitter. Um ein weiteres Zeichen gegen bürgerliche Dekadenz zu setzen, soll es beim revolutionären Spargelessen keine Sauce Hollandaise geben.
Die Berliner Polizei wird trotz der zu erwartenden Ausschreitungen deeskalierend auf die Demonstranten einwirken. Entlang der Route würden ausreichend Dixie-Klos aufgestellt und kostenlos Urinflaschen verteilt, so ein Sprecher.
Zum Selbstschutz ist die Polizei mit Gasmasken ausgerüstet.
Foto (Schwarzer Block): Anarkman, Wikipedia, CC BY-SA 3.0
Foto (Urinflasche): Frank C. Müller, Wikipedia, CC BY-SA 2.5
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| "Spargel statt Spargeld" - Mit den eigenen Waffen will der Schwarze Block dieses Jahr die Bürgerlichen schlagen. |
Die geplante Demonstrationsroute führt vorbei an den Nobelhotels und -restaurants Berlins. Dort, so die Ankündigung der Antifa Berlin, wolle man "antikapitalistische Duftmarken" hinterlassen. "Wo wir können werden wir aber auch Bullen-Wannen vollschiffen", schreibt ein Demonstrant namens "VictorHautgout" auf Twitter. Um ein weiteres Zeichen gegen bürgerliche Dekadenz zu setzen, soll es beim revolutionären Spargelessen keine Sauce Hollandaise geben.
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| "Don't be so pissed", lautet das Deeskalationsmotto der Berliner Polizei. Urinflaschen sollen kostenfrei an Demonstranten verteilt werden. |
Die Berliner Polizei wird trotz der zu erwartenden Ausschreitungen deeskalierend auf die Demonstranten einwirken. Entlang der Route würden ausreichend Dixie-Klos aufgestellt und kostenlos Urinflaschen verteilt, so ein Sprecher.
Zum Selbstschutz ist die Polizei mit Gasmasken ausgerüstet.
Foto (Schwarzer Block): Anarkman, Wikipedia, CC BY-SA 3.0
Foto (Urinflasche): Frank C. Müller, Wikipedia, CC BY-SA 2.5
Donnerstag, 19. April 2012
He da, Helmut Schmidt
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| "Schmidt, Schnauze!" |
"Erstens: Das Internet gehört kaum zu meiner Welt."
Soweit d'accord, quatschen mit Kippe in der Hand klappt ja prima, aber tippen...
"Zweitens: ich empfinde das Internet als bedrohlich."
Schon wieder richtig, denn das Internet ist schuld daran, dass es wirklich jedem sozialdemokratischen Schäflein möglich ist, Inhalte öffentlich zu machen, die Augenkrebs verursachen.
Und drittens: "Das Internet verleitet zu Oberflächlichkeit, zu spontanen Reaktionen, hinter denen kein langes Nachdenken steckt." Yo Brother, stimmt auch. Aber Hey, Schmidti, haben das Internet und SPD-Parteitage nicht gemein?
Foto: Nvpswitzerland, Wikipedia, CC BY-SA 3.0
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