Dienstag, 31. August 2010

Freitag, 27. August 2010

Wussten Sie schon...

...dass Kokser ihrer Linie stets treu bleiben?

Dienstag, 24. August 2010

Zentrales Nervensägesystem

Beim Pförtner der Deutschen Bundesbank in Frankfurt ist heute eine glitschige Masse in einer Plastiktüte abgegeben worden. Die Polizei ermittelt. Nach ersten Angaben der Frankfurter Rechtsmedizin handelt es sich um ein Thilogramm Hirn. Welchem Kopf die Hirnmasse enstammt, ist noch unklar. Das Gehirn ist jedenfalls außergewöhnlich klein, so die Polizei. Es befindet sich in sehr gutem, quasi unbenutzten Zustand. Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer gesehen hat, von wem und wann das Gehirn abgegeben worden ist, soll sich bei der nächsten Polizeidienststelle melden.

Sonntag, 22. August 2010

Energiepolitischer Appell

Der größte Schuft im ganzen Land
ist der Atomstromlieferant,
und Otto Schily
und Oliver Bierhoff.

Samstag, 14. August 2010

Dienstag, 10. August 2010

Backwahn aus Hannover

Bundespräsident Christian Wullf hat die Praxis verteidigt, wonach zu besonderen Anlässen Brot und Brötchen für offizielle Essen im Schloss Bellevue von einem Bäcker aus Hannover angeliefert werden. "Wenn 50 Prozent der Berliner aus der Türkei kommen und der Rest aus Erlangen, Koblenz und Stuttgart-Sindelfingen, warum soll ich mich dann ausgerechnet mit Brötchen aus Berlin zufrieden geben", sagt Wullf. "Außerdem backt der Berliner einfach zu kleine Brötchen", so der Bundespräsident weiter. Die Brötchen werden maßgeschneidert angeliefert. Nur zwischen die Brötchenhälften aus Hannover passt der Käse des Bundespräsidenten. Die brot-grüne Opposition im Reichsteig kritisiert den Backwaren-Import und hat Wulff zu einer "Politik der kleinen Schrippe" aufgefordert.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Mittwoch, 28. Juli 2010

Ritt der Walküre

Wenn Oma mal die Oper scheut,
hat sie des Abends nie bayreuth:
das Liebesspiel im Bette
mit Opas Oparette.

Dienstag, 27. Juli 2010

Fremde Worte (I)


In unregelmäßigen Abständen will ich in diesem Blog auch meine LieblingsautorInnen zeitgenössischer humoristischer Lyrik und Literatur vorstellen. Ich beginne mit Arezu Weitholz, deren zauberhaften Lyrikband "Mein lieber Fisch, Vierundvierzig Fischgedichte" ich vor kurzem erworben habe.
Die blaue Forelle
Schwamm im Gefälle
gegen ne Welle
jetzt hatse ne Delle

Freunde der zwei großen "R"s (Ringelnatz und Robert Gernhardt) haben sicher ihren Spaß an dem Buch:
Wenns heißt: Der Fisch war ein Gedicht
- dann meist ihn selber freut es nicht.

Natürlich gibt es in dem Buch auch längere Gedichte. So etwa den schönen "Rocknrollmops". Und schamlos kalauern kann Arezu Weitholz auch. Videomitschnitte aus ihren Lesungen finden Sie auf ihrem Blog ("Fish you were here - Der Steg ist das Ziel").
Der beruflliche Werdegang der 1968 nahe Hannover geborenen Autorin begann übrigens wenig humorvoll (aber immerhin schon fishy): Sie absolvierte nach der Schule eine Banklehre. Anfang der 90er Jahre fing Weitholz dann an als Journalistin zu arbeiten (Max, später etwa Süddeutsche Zeitung Magazin, Stern, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung). Weitholz lebt mittlerweile in Berlin. Neben ihrer journalistischen Arbeit hilft sie als "Textdramaturgin" Musikern wie Herbert Grönemeyer, den Toten Hosen oder Udo Lindenberg beim Songtexten. (Und da heißt es immer: Banker taugen nix).

Der Verzehr der weitholzschen Fischbuchstäbchen-Suppe sei jedenfalls dringend empfohlen. Erschienen ist der Lyrikband im Frankfurter Verlag Weissbooks. Die nächsten Fischgedichte sind bereits angekündigt ("Merry Fishmas"). Ein Audio-Portrait über die Autorin finden Sie hier.

Dienstag, 20. Juli 2010

Ode von Beust

Amtsmüde bin ich geh zur Ruh,
klappe mein Parteibuch zu,
lass den Bürger Meister sein,
streiche meine Pension ein.

Angie lass die Augen dein,
über meinem Bette sein,
dass ich mir kein' runterhohl,
auf das Bild von Helmut Kohl.