Samstag, 28. Januar 2012

Pater familias (XVI) - Neues aus dem Dschungel

Wo ich hinschaue krabbeln Kleinstlebewesen um mich rum. Der Schlafplatz ist ständig verdreckt. Meine Mitbewohner brabbeln permanent unverständliches Zeug. Die Campleitung kocht ständig Reis mit irgendwas. Das Leben ist nicht einfach im Berliner Familiendschungel. Die ein oder andere Ekelprüfung hatte ich während der letzten sechs Jahre auch zu bestehen:

1. Beim Bad mit meiner noch nicht einjährigen Tochter hielt ich tapfer aus, während diese mir etwas kleines Braunes ins Badewasser setzte.

2. Später, nachdem noch zwei weitere Kinder ins Camp einzogen waren, musste ich während einer Schatzsuche mit allen drei Südberliner Teppichratten das zwei Quadratmeter große Männerklo eines Berliner Bahnhofs aufsuchen. Gemeistert, ohne bleibende Geschlechtskrankheiten!

3. Besorgt um meine kränkelnde Große nahm ich diese jüngst auf den Arm. Sie dankte es mir und kotze mir den Arm hinunter.

Ich denke, ich war insgesamt ziemlich tapfer. Nun wartet eine Till-Schweiger-Komödie auf mich. Bitte ruft nicht mehr für mich an.

"Ich bin ein Vatar, holt mich hier raus."

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