Sonntag, 9. Januar 2011

NPD-Praktikum zählt nicht

Die Uni Potsdam verweigert einem Politik-Studenten die Anerkennung seines dreimonatigen Praktikums in der NPD-Bundeszentrale in Berlin. Die Uni-Verwaltung bemängelt seinen Praktikumsbericht. Ausweislich von dem Satireministerium vorliegenden Unterlagen hat der 24-Jährige während des Prakitikums aber durchaus einiges geleistet. Ein Auszug aus seinem Tätigkeitsbericht:

* Bier und Deutsche Stimme vom Kiosk geholt
* Powerpoint-Präsentation "Die schönsten deutschen KZs" erstellt
* Stapel Karteileichen abgearbeitet
* Briefe an Parteigenossen geschrieben - sicherer Umgang mit SS-Office-Anwendungen

In seiner Freizeit ist der Ex-Praktikant stellvertretender Landesvorsitzender der NPD-Brandenburg. Gegen die Nichtanerkennung des Praktikums geht er nun gerichtlich vor. Sein Berufsziel möchte er sich von der Uni Potsdamm auf keinen Fall verbauen lassen. Ihm wird nachgesagt, Supergauleiter in Deutschland werden zu wollen.

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