Freitag, 22. Juli 2011

Bierpreis gestiegen - Merkel zieht Steuerreform vor

Der Preis für eine Maß Bier wird beim diesjährigen Oktoberfest zum ersten Mal die Neun-Euro-Grenze knacken. Die Bundesregierung will der Preissteigerung entgegenwirken und die Steuerreform vorziehen. "Schon ab kommendem September sollen die Arbeitnehmer mehr Bretto vom Nutto haben", so Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Das Nachrichtenmagazin Der Alkoholspiegel hat mit Steuerexperten der Freien Universität Berlin ausgerechnet, wie viel Maß Bier die Steuerersparnis den Bürgern wirklich bringt (siehe Tabelle unten). Das Ergebnis: Die armen Schlucker mit einem Bruttoverdienst von bis zu 500 Euro pro Monat profitieren gar nicht. Für diese Gruppe ist noch nicht einmal eine zusätzliche Pulle Karlskrone drin. 
Wer 2000 brutto verdient, kann in München immerhin 1,44 Maß mehr auf Merkels Deckel trinken. Richtig lukrativ wird es allerdings erst ab 40000 Euro monatlich. Dann reicht die Steuerersparnis für 8,78 Krüge Bier. 
Vertreter des Münchner Nobelclubs P1 zeigten sich dennoch enttäuscht: "Um die gestiegenen Kokspreise wettzumachen, muss die Steuerentlastung doch noch größer ausfallen."

Foto: Martin Ortman, Wikipedia, CC2.5

Kommentare:

  1. Neineinein! Es ist doch schade, dass, wenn man im Monat zehnmal so viel ... verdient ... ? ... !?! ... äh: bekommt, man Kohle für gerade einmal 5,68 Maßen mehr übrig hat als diese armseligen Schlucker mit monatlich nur 4.000€ brutto.




    (das Captcha ist diesmal übrigens tatsächlich untat, ach nee, bei nochmaliger Korrektur ovellpi. Schade.)

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  2. Stimmt, dieser politische Missstand (mit 3 s!) war mir noch gar nicht aufgefallen...Christian Lindner, bitte übernehmen!

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