Freitag, 8. Juli 2011

Bundesregierung: Getränkerechnung soll künftig auf einen einzigen Bierdeckel passen

Noch Rechnungschaos, aber bald wird es einfacher
Die Bundes-
tagsfraktion der CDU/CSU-Fraktion will die Pläne von Paul Kirchhof zur Verein-
fachung des Wirtschafts-
systems umsetzen. In Kneipen soll es auf Getränke künftig nur noch Einheitspreise geben. Und die Getränkeabrechnungen der Bürger werden so eingedampft, dass sie auf einen Bierdeckel passen. "Dafür müssen allerdings beim Ausschank Ausnahmetatbestände ("Stammgäste dürfen anschreiben") gestrichen werden", erklärt Finanzminister Schäuble. 

Der Bundesverband der Anonymen Alkoholiker (AA) begrüßt die Initiative. "So gegen 23 Uhr habe ich oft schon so viele Striche auf mehreren Deckeln, dass die Bedienung und ich den Überblick verlieren", so die AA-Bundesvorsitzende Klara Korn. Auch die FDP hat Zustimmung signalisiert. Wirtschaftsminister Brüderle will sich dafür einsetzen, dass auch Weinrechnungen übersichtlicher werden. Für Bars und Ausschänke in Hotels wird es nach Wünschen der FDP eine Extraregelung geben. Dort müssen gar keine Rechnungen mehr geschrieben werden. Vom Gast dürfen die Hoteliers unabhängig von der konsumierten Alkoholmenge pauschal 100 Euro verlangen.  

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